Alte Wettschuld für guten Zweck eingelöst

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Am Freitag Abend wurde im Gasthof Pohle eine Wettschuld eingelöst, die aus einer übermütigen Fußballwette im Anschluß an den Pankratiusfrühschoppen des vergangenen Jahres resultierte.
Ein angeblicher Fußballfachmann hatte im Laufe des Frühschoppens zu Ehren des heiligen Pankratius, zugegebener Maßen erst gegen 20.00 Uhr, im Verlauf einer Skatrunde die waghalsige Wette platziert, 30 Liter Bier auzugeben, wenn seine Behauptung nicht stimmt, das Belecke in der Landesliga Fußball spielt. Doch damit nicht genug, denn trotz heftiger Widerrede aller anderen Beteiligten erhöhte unser Fußballexperte seinen Einsatz nochmals um weitere 30 Liter Bier. Ein Anruf beim Patrioten brachte dann die bittere Wahrheit ans Licht, der Fußball-sachverstand läßt bei einem Marathonfrühschoppen mit der Anzahl der Promille rapide nach und unser Fußballexperte mußte bei seiner Heimkunft neben seiner ausgeprägten Kondition auch den Verlust von 60 Litern Bier erklären.
Nachdem über ein ein halbes Jahr kein Termin gefunden werden konnte, wurde die alte Wett-schuld nun endlich getilgt. Da trotz hervorragender konditionellen Verfassung aller vier Be-teiligenten der Verzehr von 60 Liter Bier eine zu hohe Hürde darstellte, beschloß man einstimmig, den Wert des nicht verzehrten Gerstensaftes einem guten Zweck zukommen zu lassen. Ergänzt wurde dieser Betrag durch den eingespielten Gewinn der in Memorium wiederbelebten Skatrunde dieses für den Wettverlierer unrühmlichen “Frühschoppens”. Neben den Freibiertrinkern, ergänzt um zwei weitere Skatspieler, gibt es einen weiteren Gewinner, denn unserem Pastor Thomas Schmidt kann ein Betrag in Höhe von 275,00 Euro für den Kirchbauverein der Pankratiuskirche übergeben werden.

Zu diesem Beitrag erhielten wir heute folgendes Dankesschreiben von Pfarrer Thomas Schmidt:

“Ich danke der “Wettrunde” herzlich für die großzügige Spende für unsere
Kirchenrenovierung. Ich war wirklich überrascht und natürlich sehr
erfreut, als ich hörte, in welcher Weise die Wettschuld eingelöst wurde.
Zur Nachahmung empfohlen! 😉
Nochmals Danke an alle Beteiligten.

Thomas Schmidt, Pfarrer.”

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